Daten
Immobilienpreise in Deutschland: so stark sind sie seit 2015 gestiegen
Wie sich die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland entwickelt haben, wie viel davon die Inflation aufgezehrt hat und wo Deutschland im EU-Vergleich steht.
Veröffentlicht am 7. Oktober 2026

Wohnimmobilien in Deutschland waren 2025 um 53 % teurer als 2015. Im Schnitt sind die Preise um 4,3 % pro Jahr gestiegen. Die Verbraucherpreise legten im selben Zeitraum um 32 % zu, nach Abzug der Inflation bleibt ein Plus von 16 %.
Die Zahlen stammen aus dem Häuserpreisindex, den Eurostat für alle EU-Länder nach einheitlicher Methode veröffentlicht (Wohnimmobilien insgesamt, neu und gebraucht). Er zeigt, wie sich die Preise verändert haben, nicht was ein Quadratmeter kostet.
- Immobilien – Deutschland
- Immobilien – EU
- Verbraucherpreise (Inflation)
2025
- Immobilien – Deutschland52,7 %
- Immobilien – EU61,9 %
- Verbraucherpreise (Inflation)31,9 %
Veränderung gegenüber 2015, Jahresdurchschnitte. Verbraucherpreise = Inflation (HVPI). Quelle: Eurostat.
Deutschland im EU-Vergleich
In der EU insgesamt stiegen die Preise um 62 %, Deutschland liegt damit darunter. Unter 26 Mitgliedstaaten mit vollständigen Daten steht Deutschland auf Platz 20. Spitzenreiter ist Ungarn (267 %), Schlusslicht Finnland (-1 %).
| Land | Veränderung | Real |
|---|---|---|
| Ungarn | +267 % | +111 % |
| Portugal | +164 % | +111 % |
| Litauen | +158 % | +65 % |
| Bulgarien | +149 % | +75 % |
| Tschechien | +145 % | +58 % |
| Kroatien | +127 % | +65 % |
| Estland | +121 % | +36 % |
| Polen | +117 % | +41 % |
| Niederlande | +115 % | +58 % |
| Slowenien | +115 % | +64 % |
| Lettland | +114 % | +42 % |
| Slowakei | +104 % | +37 % |
| Irland | +97 % | +62 % |
| Spanien | +81 % | +43 % |
| Malta | +74 % | +38 % |
| Österreich | +67 % | +20 % |
| Luxemburg | +65 % | +29 % |
| Rumänien | +65 % | +3 % |
| Dänemark | +53 % | +26 % |
| Deutschland ← | +53 % | +16 % |
| Zypern | +51 % | +28 % |
| Belgien | +45 % | +7 % |
| Schweden | +33 % | +1 % |
| Frankreich | +27 % | +2 % |
| Italien | +16 % | -7 % |
| Finnland | -1 % | -19 % |
Der Index bildet das ganze Land ab. In gefragten Großstädten und auf dem Land können die Preise ganz unterschiedlich gelaufen sein.
Das beste und das schwächste Jahr
Am stärksten stiegen die Preise 2021, um 11,5 % gegenüber dem Vorjahr. Den tiefsten Rückgang gab es 2023 (-8,4 %). Immobilienpreise können also auch fallen.
Was das für Sie bedeutet
Vergangene Preissteigerungen sind keine Garantie. Wenn Sie eine Wohnung als Kapitalanlage erwägen, rechnen Sie im Renditerechner für Immobilien durch, wie Miete, Kredit und Verkauf mit einer Preisentwicklung aussehen, die Sie für realistisch halten. Geht es um das eigene Zuhause, vergleicht der Mieten-oder-Kaufen-Rechner, was Ihnen nach Jahren in beiden Fällen bleibt.
Selbst nachrechnen
Renditerechner für vermietete Immobilien
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Datenquellen
Der Artikel dient nur zur Information und ist keine Finanz-, Steuer- oder Rechtsberatung. Die Zahlen werden direkt aus den genannten Quellen berechnet und ändern sich mit deren Aktualisierung.